Politik
Unseren Kindern geht es eigentlich gut….
…wären da nicht die knapp 20 Prozent “anderen”. Die neue Studie des Robert-Koch-Instituts zu Kindern und Jugendlichen (KiGGS) belegt, dass Kinder aus sozial schwachen Familien häufiger krank sind. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt dazu auf einer Pressekonferenz in Berlin: “Im Großen und Ganzen geht es Kindern in Deutschland gut, aber es gibt eben auch das Gegenteil.”
Untersucht wurde zwischen 2003 und 2006 rund 18.000 Kinder und Jugendliche im Alter von 0-17 Jahren. Der Studie zufolge haben chronische Krankheiten zugenommen. Jeweils rund 13 Prozent der Kinder und Jugendlichen leiden an Bronchitis beziehungsweise Neurodermitis. Mehr als 11 Prozent der Mädchen und fast 18 Prozent der Jungen weisen Verhaltensauffälligkeiten oder emotionale Probleme auf. Sorge bereitet der Ministerin, dass in allen Krankheits- und Risikofeldern sozial schwächere beziehungsweise Kinder mit Migrationshintergrund Spitzenreiter seien.
Interessant ist: Kinder berufstätiger Eltern sind seltener verhaltensauffällig als Gleichaltrige, die zu Hause betreut werden. Ob es mit der Betreuungsform zu tun hat, sei dahin gestellt. Sicher ist: Leider hat in diesem Land der Zugang zu Bildung auch viel mit Geld zu tun. Wenn die Eltern also arbeiten, bleibt mehr Geld für Bildung inklusive Sportverein etc. übrig.
Quelle: ngo-online

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